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Quotes from Johann Nestroy

Armut ist ohne Zweifel das Schrecklichste, mir dürft' einer 10 Millionen hinlegen und sagen, ich soll arm sein dafür, ich nehmet's nicht.
~ Johann Nestroy
Ich sag euch, ich hab schon so viel Malheur g'habt, und allzeit durch meine Räusch. Wann ich mir meinen Verdruß nit versaufet, ich müßt mich grad aus Verzweiflung dem Trunk ergeben.
~ Johann Nestroy
Alle Revolutionselemente, alles Menschheitsempörende, was sie wo anders in Großen haben, das haben wir Krähwinkler in Kleinen. Wir haben ein absolutes Tyrannerl, unsern Bürgermeister, wir haben ein unverantwortliches Ministeriumerl, ein Bureaukratieerl, ein Censurerl, Stadtschulderln weit über unsere Kräfterln, also müssen wir auch ein Revolutionerl und durch's Revolutionerl ein Constitutionerl und ein Freyheiterl krieg'n.
~ Johann Nestroy
das Maßnehmen is ein altes Vorurteil, das die Schneider doch nicht hindert, jedes neue G'wand zu verpfuschen.
~ Johann Nestroy
Die Gefahr[...] ist die poetische Ballfrisur der Liebe, und die hat sie auch höchst nöthig, denn in der Schlafhaub'n der Alltäglichkeit nimmt sich diese Himmelstochter miserabel aus.
~ Johann Nestroy