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Quotes from Sten Nadolny

Only those could maintain certainty who were themselves of great permanence – like the stars, the mountains and the sea.
~ Sten Nadolny
Only those could maintain certainty who were themselves of great permanence – like the stars, the mountains and the sea. And they in turn possessed no words with which to tell what they had come to know from their long existence.
~ Sten Nadolny
Scrutinise three times; act once. Young people don't always grasp this. Being slow and faultless is better than being quick and final.
~ Sten Nadolny
When somebody says something that's correct, he has no need to look good.
~ Sten Nadolny
The whole struggle of life is to some extent a struggle about how slowly or how quickly to do each thing.
~ Sten Nadolny
Recognizing isn't at all like seeing; the two often don't even agree.
~ Sten Nadolny
Learning and seeing are more important than education.
~ Sten Nadolny
To talk about the senselessness of the battle was to attribute sense to war itself.
~ Sten Nadolny
The goal had been important only for the sake of finding the path to it.
~ Sten Nadolny
Bei der Beschäftigung mit Geschichte ist Langsamkeit ein Vorzug. Der Forscher verzögert die rasenden Vorgänge von damals, bis sein Verstand sie fassen kann. Dann aber weist er dem schnellsten König nach, wie er im Gefecht hätte handeln sollen.
~ Sten Nadolny
There are two kinds: an eye for details, which discovers new things, and a fixed look that follows only a ready-made plan and speeds it up for the moment.
~ Sten Nadolny
All at once John was strong enough to bear the impatience of others, and with that the game was at an end. He moved at his own pace. He gave orders the way a carpenter drives nails, each straight and deep until it held. He paused where he wanted to, and not where others interrupted him.
~ Sten Nadolny
We don't see the world as a botanist who is at the same time an architect, a physician, a geologist, and a ship's captain. Recognizing isn't at all like seeing; the two often don't even agree...
~ Sten Nadolny
Auf dem Pult] stand die Sanduhr. Alle Körner mußten durch die Engstelle, um unten denselben Haufen zu bilden wie vordem oben. Der entstandene Zeitverlust hieß Lateinstunde.
~ Sten Nadolny
Es gibt zwei Sorten von Männern. Die einen verstehen 'etwas von Frauen', die anderen sind solche, die einfach 'Frauen verstehen'. Ich weiß nicht, welche Sorte mir verdächtiger ist.
~ Sten Nadolny
Die Menschheit werde lernen, meinte er. Sie lerne etwas langsamer, als er angenommen habe. "Es liegt daran, daß die Tüchtigen ständig versuchen, das wenige von der Welt zu verändern, was sie kennen. Eines Tages werden sie die Welt entdecken, statt sie zu verbessern. Und nicht mehr vergessen, was sie schon entdeckt haben.
~ Sten Nadolny
Wir sehen die Welt nicht wie ein Botaniker, der gleichzeitig Architekt, Arzt, Geologe und Kapitän ist. Das Kennen geschieht nicht so wie das Sehen, es verträgt sich nicht einmal allzugut damit, und es ist oft eine schlechtere Methode, um festzustellen, was es gibt.
~ Sten Nadolny
Nur wer Angst hat, will gefährlich aussehen.
~ Sten Nadolny
Es gibt nichts Frühlingshafteres als rostbraunschwarze Bahnhofsanlagen vor knospenden Bäumen, beschienen von praller Sonne. Die Menschen sind noch hellgesichtig, weißhalsig und bleicharmig und gleißen im Licht.
~ Sten Nadolny
Das Land zwischen Hamburg und Sylt bestand aus lauter Striemen. Waagerecht: das waren die Äcker, Feldraine und Mistbahnen. Senkrecht: der Regen!
~ Sten Nadolny
Ein ausverkauftes, erwartungsvoll gestimmtes Kino ist ein Erlebnis. Die Phantasien über den bevorstehenden Film bekommen Bärenkräfte. Wenn er dann wirklich spannend ist, wird die Sache unvergeßlich.
~ Sten Nadolny
Über den schon leuchtend grünen Wiesenhügeln stand die volle Nachmittagssonne. Die Bäume schlugen so kräftig aus, daß man geradezu ausweichen mußte.
~ Sten Nadolny
Es kränkt mich etwas, wie selbstverständlich der Spätsommer leuchtet, auch ohne daß ich guter Laune bin.
~ Sten Nadolny
Und dann der Herbst! Unausstehlich, wenn man selber herbstelt! Alte Bunker erspähte ich, bröckelnde Mauern, erste gelbe Blätter, Morgennebel, Abendrauch. In früheren Jahren war bei mir das erste Anzeichen von Herbst immer eine Nachdenklichkeit, ein frommes Gefühl, eine Bereitschaft zu dienendem Fleiß Ã¢â'¬â€œ natürlich eine Spätfolge aus der Schulzeit! Im Herbst wurden neue, glatte, saubere Hefte angefangen, die erste Seite immer in Schönschrift.
~ Sten Nadolny