Quotes from Erich Kastner
Lisa had confessed and Mommy had forgiven her. It had been a long, complicated confession, followed by a brief absolution for all the sins committed--a look, a kiss--nothing more was needed...Oh how wonderful it was to have told the truth at last! How free she felt, as free as air!
~ Erich Kastner
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Vom Mut Ich möchte an dieser Stelle ein bisschen über den Mut reden. Anton hat eben einem Jungen, der größer ist als er, zwei Ohrfeigen gegeben. Und da könnte man ja nun meinen, Anton habe Mut bewiesen. Es war aber gar nicht Mut, es war Wut. Und das ist ein kleiner Unterschied, nicht nur im Anfangsbuchstaben. Mut kann man nur haben, während man kaltes Blut hat. [...] Mut beweist man nicht mit der Faust allein, man braucht den Kopf dazu.
~ Erich Kastner
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Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es. There is nothing good unless you do it.
~ Erich Kastner
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Das Leben ist ernst und schwer. Und wenn die Menschen, denen es gut geht, den anderen, denen es schlecht geht, nicht aus freien Stücken helfen wollen, wird es noch mal ein schlimmes Ende nehmen.
~ Erich Kastner
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Vielleicht liest er zu viel. Das soll sehr schädlich sein.
~ Erich Kastner
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Merken Sie sich folgendes: Meldungen, deren Unwahrheit nicht oder erst nach Wochen festgestellt werden kann, sind wahr.
~ Erich Kastner
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Wie gesagt, das Leben muss noch vor dem Tode erledigt werden.
~ Erich Kastner
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Die bequemste öffentliche Meinung ist noch immer die öffentliche Meinungslosigkeit.
~ Erich Kastner
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Sie dürfen ihm nichts übelnehmen. Er ist seit zwanzig Jahren Journalist und glaubt bereits, was er lügt. Über seinem Gewissen liegen zehn weiche Betten, und obenauf schläft Herr Münzer den Schlaf des Ungerechten.
~ Erich Kastner
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Sooft in München in Konzert war, bei dem neue Werke von Ludwig Palffy aufgeführt wurden, kaufte sich Luiselotte Körner ein Billett, saß dann mit gesenktem Kopf in einer der letzten billigen Reihen und entnahm der Musik ihres geschiedenen Mannes, daß er kein glücklicher Mensch geworden war. Trotz seiner Erfolge. Und trotz seiner Einsamkeit.
~ Erich Kastner
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Stellen Sie sich das vor. Die Menschen sind verzweifelt, weil der Boden zu viel trägt! Zu viel Getreide, und andere haben nichts zu fressen! Wenn in so eine Welt kein Blitz fährt, dann können sich die historischen Witterungsverhältnisse begraben lassen.
~ Erich Kastner
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Die Leute vom Theater reden immer vom Theater.
~ Erich Kastner
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Wir werden nicht daran zugrunde gehen, dass einige Zeitgenossen besonders niederträchtig sind, und nicht daran, dass einigen von diesen und jenen mit einigen von denen identisch sind, die den Globus verwalten. Wir gehen an der seelischen Bequemlichkeit aller Beteiligten zugrunde. Wir wollen, dass es sich ändert, aber wir wollen nicht, dass wir uns ändern. Wozu sind die anderen da?, denkt jeder und wiegt sich im Schaukelstuhl.
~ Erich Kastner
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Ich bin ein Wirtschaftler und erkläre Ihnen: Die Gegenwartskrise ohne eine vorherige Erneuerung des Geistes ökonomisch lösen zu wollen, ist Quacksalberei!
~ Erich Kastner
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Diese Leute, ob sie nun von rechts oder links anmarschieren, wollen die Blutvergiftung heilen, indem sie dem Patienten mit einem Beil den Kopf abschlagen. Allerdings wird die Blutvergiftung dabei aufhören, zu existieren, aber auch der Patient, und das heißt, die Therapie zu weit treiben.
~ Erich Kastner
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Dieser Theaterkritiker konnte die selbstverständlichsten und unstreitigsten Dinge äußern, sobald er es war, der sie behauptete, wirkten sie unglaubwürdig und reizten zum Widerspruch.
~ Erich Kastner
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Er musste an eine Zeichnung von Daumier denken, die Der Fortschritt hieß. Daumier hatte auf dem Blatt Schnecken dargestellt, die hintereinander herkrochen, das war das Tempo der menschlichen Entwicklung. Aber die Schnecken krochen im Kreis! Und das war das Schlimmste.
~ Erich Kastner
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Berlin ist natürlich großartig. Man denkt, man sitzt im Kino. Aber ich weiß nicht recht, ob ich immer hier leben möchte. In Neustadt haben wir den Obermarkt und den Niedermarkt und den Bahnhofsplatz. Und die Spielplätze am Fluß und im Amselpark. Das ist alles. Trotzdem, Professor, ich glaube, mir genügt's. Immer solcher Fastnachtsrummel, immer hunderttausend Straßen und Plätze? Da würde ich mich dauernd verlaufen.
~ Erich Kastner
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Lieber Stephan, sagte Fabian leise, es ist rührend, wie du dich um mich bemühst. Aber ich bin nicht unglücklicher als unsere Zeit. Willst du mich glücklicher machen, als sie es ist? Und wenn du mir einen Direktorposten, eine Million Dollar oder eine anständige Frau, die ich lieben könnte, verschaffst oder alle drei Dinge zusammen, es wird dir nicht gelingen.
~ Erich Kastner
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Die Mutter winkte noch lange mit dem Taschentuch. Dann drehte sie sich langsam um und ging nach Hause. Und weil sie das Taschentuch sowieso schon in der Hand hielt, weinte sie gleich ein bißchen.
~ Erich Kastner
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Der Mensch ist gut, hat man gesagt. Nun, vielleicht ist das richtig. Doch man darf es ihm nicht zu leicht machen, dem guten Menschen. Sonst kann es plötzlich passieren, daß er schlecht wird.
~ Erich Kastner
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Das Proletariat ist ein Interessenverband. [...] Dass ihr euer Recht wollt, ist eure Pflicht. Und ich bin euer Freund, denn wir haben denselben Feind, weil ich die Gerechtigkeit liebe. Ich bin euer Freund, obwohl ihr darauf pfeift. Aber, mein Herr, auch wenn Sie an die Macht kommen, werden die Ideale der Menschheit im Verborgenen sitzen und weiterweinen. Man ist noch nicht gut und klug, bloß weil man arm ist.
~ Erich Kastner
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Du bist noch krank, meinte Fabian Du hast sie noch lieb. Das ist wahr, sagte Labude. Aber ich bin schon mit ganz anderen Kerlen fertiggeworden als mit mir.
~ Erich Kastner
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Früher war das Geschenk etwas ganz anderes als die Ware. Heute ist das Geschenk eine Ware, die null Mark kostet. Diese Billigkeit macht den Käufer misstrauisch. Sicher ein faules Geschäft, denkt er.
~ Erich Kastner
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